COMPUTERTOMOGRAPHIE (CT)

Die Computertomographie (CT) ist ein modernes, "bildgebendes" Verfahren, durch das ein detaillierter Blick in den menschlichen Körper möglich wird.

Eine Röntgenröhre umkreist den Patienten und sendet gleichzeitig ein dünnes Röntgenstrahlenbündel aus. Der Röhre gegenüber umkreist ein Detektorsystem den Patienten. Dadurch können Körperorgane in jeder Schicht aus nahezu eintausend Richtungen aufgenommen werden. Dies summiert sich auf hunderttausende von Messwerten, die ein Computer weiter verarbeitet. Das Ergebnis sind überlagerungsfreie Querschnittsbilder der untersuchten Körperregion. Die Messzeit jeder Körperregion beträgt dabei nur wenige Sekunden.

Die Untersuchung ist schmerzfrei und für den Patienten unkompliziert. Der besondere Vorteil gegenüber dem konventionellen Röntgen ist die bessere Darstellung der Weichteile, d. h. der inneren Organe.

Die Computertomographie hat heutzutage ein sehr breites Einsatzspektrum. Bei Untersuchungen der Lunge, vielen Fragestellungen im Bauchraum (Abdomen) und der schnellen Untersuchung des Kopfes (z. B. bei der Suche nach Blutungen und Verletzungen) kann keine andere Methode so schnell und präzise entscheidende Informationen liefern. Gerade bei Unfällen und Schlaganfällen ist die Computertomographie unverzichtbar.

So funktioniert die Computertomographie

Häufige Fragen zur Computertomographie

Wie hoch ist die Strahlenbelastung?

Die Computertomographie arbeitet mit Röntgenstrahlen wie andere Röntgenverfahren auch.
Unsere modernen CT-Geräte arbeiten nach der Vorgabe: möglichst geringe Strahlenbelastung bei möglichst schneller Untersuchung und hoher Auflösung. Neue Computertomographen liefern trotz Schnelligkeit und Reduktion der Dosis eine ausgezeichnete Bildqualität. Wichtig für die Strahlenbelastung ist allerdings auch die Empfindlichkeit der CT-Detektoren und der Durchmesser des Patienten bzw. der zu untersuchenden Körperregion. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Strahlenbelastung bei der Computertomographie stärker schwankt als bei anderen Röntgenuntersuchungen und in der Regel höher ist als bei einem entsprechenden Röntgenbild, aber niedriger als bei den meisten Durchleuchtungsuntersuchungen.

Was sind die besonderen Vorteile einer CT?

Die Untersuchung ist schmerzfrei und für den Patienten unkompliziert. Der besondere Vorteil gegenüber dem konventionellen Röntgen ist die bessere Darstellung der Weichteile, d. h. der inneren Organe sowie der Knochen und insbesondere der Lunge. Auch große Körperabschnitte können in kurzer Zeit untersucht werden. Durch die besondere Aufnahmetechnik werden Überlagerungen von Organen, wie sie im Röntgenbild (Summationsbild) entstehen können, vermieden. Oft ist erst durch dieses Verfahren eine exakte Diagnose möglich. Durch Nachverarbeitung der gemessenen Daten können dreidimensionale Darstellungen des untersuchten Bereiches, z. B. zur OP-Planung, erzeugt werden.

Was passiert während ich Kontrastmittel bekomme?

Während der Kontrastmitteleinspritzung erleben Sie ein Wärmegefühl, mitunter auch einen metallischem Geschmack auf der Zunge oder Harndrang. Bei Überempfindlichkeit kann es jedoch vereinzelt zu allergieähnlichen Reaktionen und Kreislaufreaktionen kommen.

Was passiert, wenn ich allergisch auf jodhaltige Kontrastmittel bin?

Falls Sie allergisch auf das jodhaltige Kontrastmittel reagieren, kann es zu verschiedenen Reaktionen kommen. Zu nennen sind unter anderem: Brechreiz, Juckreiz, Hautausschlag und ähnliche leichte Reaktionen. Sie klingen in den meisten Fällen von selbst ab und bedürfen keiner weiteren Behandlung. Teilen Sie uns vor der Untersuchung bitte unbedingt mit, wenn bei Ihnen Kontrastmittel-Unverträglichkeiten, Asthma oder Heuschnupfen bekannt sind. Durch geeignete Medikamente kann einer allergischen Reaktion vorgebeugt werden.

Soll die CT in meinen Röntgenpass eingetragen werden?

Ja, denn die CT arbeitet mit Röntgenstrahlen wie andere Röntgenverfahren auch.

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