Ultraschall (Sonographie)

Eine Untersuchung mit Hilfe des Ultraschalls (Sonographie) ist ein vollkommen ungefährliches Verfahren, das gänzlich ohne Strahlenbelastung auskommt und dadurch sogar bei Schwangerschaft gefahrlos angewendet werden kann.

Das Prinzip der Sonographie beruht auf der Anwendung von Ultraschallwellen im nicht hörbaren Bereich. Der untersuchende Arzt erhält zweidimensionale Live-Bilder, die ihm über einen Monitor eine Vorstellung von Größe, Form und Struktur des untersuchten Bereiches vermitteln.

  • Die Ultraschalltechnik funktioniert überall da gut, wo viele Weichteile und keine Knochen im Weg sind.
  • Im Bereich der Schilddrüse ist die Sonographie sehr aussagekräftig.
  • Verwendet man einen speziellen Schallkopf, kann auch die Brust mit Ultraschall untersucht werden (Mammasonographie).

So funktioniert die Sonographie

Häufige Fragen zur Sonographie

Was bedeuten die grauen und schwarzen Punkte im Ultraschallbild?

Flüssigkeitsgefüllte Körperhohlräume kann der Ultraschall vollständig und ungehindert passieren. Dies stellt sich auf dem Ultraschallbild schwarz dar. Knochen dagegen lassen keinen Schall durch und reflektieren ihn vollständig. Auf dem Bild erscheinen Knochen daher als weiße Linien. Die in ihrer Dichte dazwischen liegenden sonstigen Gewebe stellen sich bei Standardgeräten in unterschiedlichen Graustufen dar. So lassen sich auf dem Ultraschallbild Gewebe unterschiedlicher Schalldichte voneinander abgrenzen. Weil ein ausgebildeter Untersucher gelernt hat, wie Organe und Gewebe normalerweise im Ultraschallbild aussehen, kann er Veränderungen erkennen und oft schon allein mit dem Ultraschall eindeutig diagnostizieren.

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